Ausflüge in die Umgebung

Auflüge bis zu maximal einer Stunde Autofahrt

Rogoznica – 11 km, ca 15 Minuten

RogoznicaRogoznica ist ein kleines Fischerdorf mit Yachthafen Marina Frapa, welches zu den schönsten Orten an der kroatischen Küste zählt. Es liegt auf einer Halbinsel, die ursprünglich die sogenannte Insel Kopara war. Mit dem Festland wurde es erst im 19. Jahrhundert durch einen Damm verbunden. In der unmittelbaren Nähe von Marina Frapa empfehlen wir Ihnen, einen Abstecher zum See “Drachenauge” (“Zmajevo oko”), zu unternehmen – ein regionales Naturphänomen, da dieser mit dem Meer verbunden ist und deshalb auch salzhaltiges Wasser enthält.

Der See “Drachenauge” – 11 km, ca 15 Minuten

Zmajevo okoDer See ist für seine blaugrüne Farbe charakteristisch. Es entstand nach der letzten Eiszeit, d.h. ungefähr vor 10 000 Jahren. Damals stieg das Meer etwa um 100 Meter und drang durch die Spalten ins Tal, das es bereits vor dem Entstehen des Sees gab. Der See nimmt eine Fläche von 5300 m² ein und ist 15 m tief.

Trogir – 26 km, ca 30 Minuten

TrogirTrogir gehört zu den meistbesuchten Städten Dalmatiens. Sein historisches Stadtzentrum gehört zum Kulturerbe der UNESCO als einzigartiges Beispiel einer romanischen Inselstadt. Der Dom mit dem berühmten Löwenportal erfreut sich der größten Anziehungskraft.

Split – 55 km, ca eine Stunde

Split ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Dalmatiens und zählt zu den sonnigsten Orten der gesamten Adriaküste. In Split befinden sich viele außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten wie der antike Diokletianpalast, der im Jahre 1979 Eingang in das Weltkulturerbe der Unesco fand.

Der Nationalpark Krka – 55 km, ca eine Stunde

Krka wurde 1985 zum Nationalpark in Kroatien erklärt und nach dem Fluss Krka benannt. Der Nationalpark befindet sich im zentralen Teil Dalmatiens, in der Gespanschaft Šibenik-Knin, unweit der Bezirksstadt Šibenik. Er ist für zählreiche Wasserfälle und glasklare Seen bekannt. Seine Fläche beträgt 109 km², von der die Kaskaden “Skradinski buk”, die nur kostenpflichtig besuchbar sind, zum schönsten Teil des gesamten Nationalparks gilt.

Ganztagausflüge – Kroatien

Der Nationalpark Plitvicer Seen – 230 km,
ca 2,5 Stunden

Die Plitvicer Seen (kroatisch Plitvička jezera) befinden sich im bekanntesten Nationalpark der Gespanschaft Lika – Senj. Gelegen am oberen Arm des Flusses Korana zwischen den Kalksteinmassiven “Velka Kapela”, “Mala Kapela” und Plješivica zwischen den Städten Karlovac und Zadar unweit der Grenze mit Bosnien und der Herzegowina, besticht der Nationalpark durch seine Karstseen, die terrassenförmig ausgebreitet und mit Durchflüssen verbunden sind. Es befinden sich hier 140 Wasserfälle, 20 Höhlen und Quellen. Die Größe des Nationalparks beläuft sich auf 29 482 ha, wovon 200 ha mit Seefläche bedeckt sind. Die ausgedehnten Buchen-, Tannen-, Fichten- und Eibenwälder sind die Heimat eines reichhaltigen Wildbestands, einschließlich einer signifikanten Bärenpopulation.

Dubrovnik – 270 km, ca 3,5 Stunden

Dubrovnik ist eine attraktive süddalmatische Stadt, deren historischen Kern von einer mächtigen Befestigungsanlage umgeben ist. Sonniges Klima, tolle Strände und der angenehme Schatten endloser aneinandergereihter Orangenbäume machen Dubrovnik zu einem der schönsten Orte des Mittelmeeres. Nicht umsonst nennt man die Stadt die “Perle der Adria”. Das historische Zentrum der Stadt wird von einem mächtigen, 15-türmigen Schanzen- bzw. Festungskomplex geschützt, der zu den wertvollsten Stadtbefestigungs-Denkmalsgütern Südeuropas gehört und seit 1979 Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO gefunden hat. Das alte Dubrovnik ist eine strikte Fußgängerzone, in der es sich z. B. auf der Promenade den breiten Schanzen, mit wunderschönem Blick auf die Stadt und das Meer phantastisch bummeln lässt.

Ganztagausflüge – Bosnien und Herzegowien

Das Gebiet von Bosnien und Herzegowina darf man sowohl mit dem Reisepass, als auch mit dem Personalausweis betreten. Mehr Informationen über Reisen nach Bosnien und in die Herzegowina findet man auf Webseiten des Außenministeriums.

Međugorje – 185 km, ca 2 Stunden

Das arme, abgelegene Gebirgsdörfchen gelangte am 24. Juni 1981 zur Berühmtheit, als hier die Heilige Maria zuerst sechs Kindern und später vielen anderen, der Botschaft hinzueilenden Pilgern, erschien. Obwohl diese Erscheinungen bis jetzt von der katholischen Kirche ofiziell nicht anerkannt worden sind, ist Međugorje über die Jahre ein berühmter Wallfahrtsort geworden. Der Ort der Erscheinung befindet sich unweit vom Dorf auf dem sogenannten “Hügel der Erscheinung”. Die wichtigste Botschaft der Heiligen Maria lautet: “Frieden, Frieden, nichts anderes als Frieden. Es ist notwenig, dass sich die Leute mit Gott und untereinander versöhnen. Es ist nötig, zu glauben, zu beten, zu fasten, eigene Versagen zu bedauern und sich an Gott zu wenden.”

Mostar – 200 km, ca 2,5 Stunden

Der Name der Stadt leitet sich von seiner bekanntesten Sehenswürdigkeit “Stari most” – der alten Brücke – ab. Es handelt sich hierbei um eine originalgetreue Replik der ursprünglichen Brücke, die hier 400 Jahre stand, bis sie im Jugoslawien-Krieg in den 1990er Jahren von den Kroaten gesprengt wurde. Die ursprüngliche Brücke war das Werk von Hajrudin, dem Schüler des berühmten osmanischen Architekten Sinan. Sein Brückenbogen ist 28,7 m breit und 21 m über dem Wasserspiegel (im Sommer) hoch. Die Türme “Halebija” und “Tara” auf den beiden Seiten der Brücke waren stets bewacht und dienten in der Zeit des Osmanischen Reiches als Munitionslager. Im Sommer wird von der Brücke ins Wasser gesprungen. Die Bevölkerung der Stadt wird nach den Kriegen der 90er Jahre und nach den Nachkriegsänderungen nur auf etwa siebzigtausend Bewohner, insgesamt einschließlich des angrenzenden Ballungsgebietes auf einhundertdreißigtausend, geschätzt. Die aktuelle Bevölkerungsmehrheit stellen heute die Bosnier und Kroaten. Serben, die in Mostar vor dem Krieg lebten (19%), stellen heute nur eine geringfügige Minderheit dar.


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